Testbericht des mittelklassemodells Acer Iconia A200


Acer_Iconia_Tab_A200Acer Iconia A200

Mit dem A200 bringt der taiwanische Elektronikhersteller Acer ein weiteres Tablet aus der bekannten Iconia-Reihe auf den Markt. Der Tablet verfügt über ein 10,1" (25,6 cm) Display und wird mit einem 1GHz Nvidia Tegra 2 Dualcore Prozessor ausgeliefert. Das A200 wird mit Android Honeycomb 3.2.1 ausgeliefert. Acer hat ein Update auf Android 4 (ICS) bereits in Deutschland verteilt.

 

Hardware

Das A200 wird mit den folgenden Spezifikationen ausgeliefert:

  • 10,1" (25,6 cm) LCD-Display, Multi-Touch TFT, Auflösung WXGA (1280×800)
  • 1GHz Nvidia Tegra 2 Dualcore Prozessor
  • 16 GB Speicher
  • 2 MPixel front Kamera
  • GPS & WiFi b/g/n & Bluetooth 2.1
  • 3260 mAh Lithium-Polymer Akku
  • Maße 260x175x12,4 mm Gewicht

Auf der linken Seite des Tablets befindet sich der Ein/Aus Schalter mit integrierter LED, mit dem der Ladezustand signalisiert wird. Eine 3,5 mm Klinkenbuchse für einen Kopfhörer, ein Micro-USB Anschluss, und ein Standard USB Anschluss, befinden sich ebenfalls dort. Unter einer Abdeckung versteckt liegt der Micro-SD-Slot und der Resettaster. In den Micro-SD-Slot kann maximal eine 32GB Micro-SD gesteckt werden.

Auf der rechten Seite befindet sich die Ladebuchse. Leider ist ein laden per Micro-USB nicht möglich, sondern nur über den mit gelieferten Stiftstecker.

Am oberen Rand befindet sich der Lautstärkeregler, ein Schalter mit einem Schloßsymbol und das Mikrofon. Der Schalter mit dem Schloßsymbol deaktiviert hierbei die Bildschirmdrehung.

Auf der Rückseite sind die Lautsprecher integriert. Der Klang ist eher durchschnittlich und klingt bei voller Leistung blechern. Nichts desto trotz reicht es um ein Youtube-Video anzuschauen, oder Musik hierüber zu hören.

Der Erste Start

Nach den ersten Start des Gerätes und der Konfiguration über den Einrichtungsassistenten, erscheint direkt der Hinweis eines vorhandenen Systemupdates. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um ICS (Android 4), sondern um ein neues Honeycomb Image.
Update: Android 4.0.3 wird von Acer nun auch in Deutschland verteilt.  

Einige Apps sind bereits vorinstalliert, unter anderen Evernote und McAfee. Über den Lockscreen kann das Tablet entsperrt, oder aber einer der vier Schnellstartverknüpfungen ausgewählt werden. Diese können in den Systemeinstellungen angepasst werden.

In der unteren Navigationsleiste (mittig) befindet sich ein grüner Punkt. Hierüber wird der sogenannte “ACER Ring” aufgerufen. Hierbei handelt es sich um eine “Schnellstart Funktion”.
Im linken Teil des äußeren Rings kann die Lautstärke geändert und im rechten Lesezeichen ausgewählt werden. Die Lupe im mittleren Teil des Ringes öffnet die Google-Suche. Die Verknüpfungen des inneren Rings können, wie auch beim Lockscreen, über die Systemeinstellungen angepasst werden.

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Der vollwertige USB 2.0-Anschluss

Interessant ist der vollwertige USB-Anschluss, hierüber ist es ohne Probleme möglich einen USB-Stick anzuschließen und darauf zuzugreifen. USB-Tastaturen laufen problemlos und ermöglichen ein angenehmes schreiben längerer Texte auf dem Tablet. Für Gamer dürfte interessant sein, dass hierüber auch Gamepads angeschlossen und genutzt werden können.

 

Performance

Spiele wie Shadowgun und ROC laufen auf dem Tablet flüssig und ohne Probleme. Videos von Youtube werden problemlos in hoher Qualität abgespielt, genauso wie von der SD-Card abgespielte 720p-Videos (getestet mit “Big Bug Bunny”). Bei 1080p-Videos kommt es leider zu starken Framedrops (verwerfen von Frames und dadurch entstehendes Ruckeln).
Update: Android 4 wirkt auf dem Acer ein wenig flüssiger als das vorinstallierte Honeycomb. Genaueres zu den Funktionen findet man in den einschlägigen Android-Foren.

 

Das Display

Das 10,1” (25,6 cm) kapazitive Multitouch-Display in WXGA Auflösung (1280×800 Pixel) im 16:10 Format bietet ein Kontrastreiches und farbechtes Bild. Nach außen hin werden dunklere Farben jedoch etwas aufgehellt, was aber nur bei sehr genauer Betrachtung auffällt. Das Touchdisplay reagiert zügig, jedoch konnte ich beobachten das dies nach längerer Nutzung etwas abnimmt und man den gewünschten Punkt nochmals auf dem Display drücken muss. Im Einstellungsmenü, unter Display, kann die Touchpanel-Empfindlichkeit eingestellt werden. Mit der Einstellung “hoch”, erledigte sich das Problem. Bei Tageslicht kann das Display gut abgelesen werden. Bei direkter Sonneneinstrahlung, oder Lichtquellen in dunkler Umgebung, nimmt die Lesbarkeit jedoch ab. Dieses Problem ist bei Spiegelden Displays aber hinreichend bekannt.

 

Akku

Im Iconia A200 ist ein zwei Zellen Lithium-Polymer-Akku mit 3260 mAh verbaut. Die Akkustärke ist dem des Asus Eee Transformer Prime ähnlich. Der Akku kann, ohne das gesamte Gehäuse zu öffnen, nicht gewechselt werden. Leider ist ein laden per Micro-USB nicht möglich, sondern nur über den mit gelieferten Stiftstecker. Um den Akku zu 100% zu füllen muss das Gerät ca. 3,5 Stunden am Ladegerät hängen. Die Status-LED leuchtet während des Ladens orange und wird bei 100% grün.

Wie lange der Akku hält lässt sich nicht genau sagen, da dies sehr von der Nutzung des Tablets abhängt. Bei mir hält der Akku (Surfen, Socialn, Youtube) bis zu drei Tage.

 

Fazit

Das A200 wirkt gut verarbeitet. Die Spaltmaße sind gering und gleichmäßig. Es liegt gut in der Hand und die Performance lässt keine Wünsche offen. Acer hat hier ein günstiges und gutes Tablet auf den Markt geworfen. Wer also ein gutes und günstiges Tablet sucht, der sollte ggf. einen Blick auf das Acer Iconia A200 werfen.

 


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Dieser Tipp stammt von www.win-tipps-tweaks.de
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