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Vista-Tipps -
Vista-Allgemein
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Geschrieben von: Michael (Admin)
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Die Lizenzbedingungen von
Windows Vista

Für Privatkunden gibt es im Vergleich zu
Windows XP nur geringfügige Änderungen. Bei Unternehmenskunden ändert sich
etwas mehr.
Wollen Privatkunden das Programm
auf einem neuen PC installieren oder rüsten sie einen Computer mit neuen
Hardware-Bestandteilen auf, brauchen sie zwar prinzipiell eine neue Lizenz. Es
reicht jedoch eine Reaktivierung der vorhandenen Lizenz, solange die Software
auf dem alten Gerät deinstalliert und die Lizenz nicht auf mehreren Geräten
gleichzeitig genutzt wird. Die Reaktivierung funktioniert so oft wie gewünscht.
Nach einer Änderung an der Hardware-Ausstattung seines Rechners hat der Nutzer
drei Tage Zeit, um die Lizenz zu reaktivieren. Dies funktioniert online oder
telefonisch. Falls Microsoft feststellt, dass erhebliche Änderungen effektiv zu
einem neuen Rechner geführt haben, wird der Kunde um telefonischen Kontakt mit dem
Support-Team gebeten.
Die Lizenz von Windows Vista wird
nun regelmäßig über Windows Genuine Advantage (WGA) geprüft. Diese Technologie ermittelt, ob auf dem PC eine
Original-Software-Lizenz von Windows Vista eingesetzt wird. Fehlgeschlagene
Validierungen führen zum Verlust des Zugangs auf bestimmte Funktionen.
Dazu gehören Windows Aero, einige Spyware-Filter des Windows Defender und Windows
ReadyBoost für die Nutzung von USB-Sticks zum
schnelleren Arbeiten. Außerdem wird der Nutzer regelmäßig benachrichtigt,
dass er kein originales System einsetzt.
Darüber hinaus wurde die
Garantiezeit von Windows Vista von 90 Tagen auf ein Jahr verlängert und stimmt
so mit den meisten anderen Microsoft-Produkten überein. Und jeder Privatnutzer darf
ausdrücklich eine Backup-Kopie von Windows Vista erstellen. Entwickler mit
MSDN-Abonnement können dagegen so viele Kopien des Programms nutzen, wie sie
für ihre Arbeit benötigen.
Änderungen
für Unternehmen
Kunden mit Enterprise- oder
Volumenlizenzen benötigen Volume Activation 2.0 (VA
2.0) zur Aktivierung und Verwaltung der Lizenzen auf jedem PC. Mit der Einführung von Windows Vista gibt es zwei Typen von
Volumenlizenzschlüsseln: Der Multiple Activation Key (MAK) aktiviert PCs über
eine direkte Verbindung mit Microsoft-Servern per Internet oder telefonisch.
Mit dem Key Management Service (KMS) können Unternehmen selbst Computer in
ihrem Netzwerk aktivieren. Die PCs müssen sich anschließend zur Reaktivierung mindestens
einmal alle sechs Monate intern mit dem Key Management Service in Verbindung
setzen.
Die
Lizenzbestimmungen von Windows Vista legen für jede Edition die genauen
Nutzungsrechte für die Verwendung innerhalb virtueller Hardwaresysteme fest. Sie
berechtigen dazu, die auf dem lizenzierten Gerät installierte Software innerhalb
eines virtuellen Hardwaresystems zu verwenden. Es ist aber auch bei Windows
Vista nicht erlaubt, eine Lizenz auf einem Gerät zu installieren und eine Kopie
davon in einer virtuellen Maschine. Denn für jedes Gerät und für jede
Installation ist eine eigene Lizenz nötig.
Windows-Lizenzen,
die im Rahmen von Software Assurance erworben wurden, gewähren das Recht auf
die Windows Vista Enterprise Edition und damit das zusätzliche Nutzungsrecht,
bis zu vier Kopien innerhalb virtueller Umgebungen zu verwenden. Alle Windows
Vista-Versionen können ein virtuelles Gast-Betriebssystem
enthalten. Windows Vista Business, Enterprise und Ultimate können selbst ein
Gast-Betriebssystem sein.
Upgrades auf umfangreichere Windows Vista-Editionen inklusive
Lizenznachweis erfolgen durch Windows Anytime Upgrade, das sich derzeit noch in
der Entwicklung befindet. Details zu Funktionen oder Fertigstellungstermin
stehen daher noch nicht fest.
Weitere Informationen
Die
vollständigen Lizenzbedingungen für Endnutzer (EULA, End User License
Agreement) von Windows Vista Home Basic, Home Premium, Business und Ultimate
gibt es unter http://www.microsoft.com/about/legal/useterms/default.aspx
Die
aktuellen Produktbenutzungsrechte für Volumenlizenzkunden liegen unter http://www.microsoft.com/germany/lizenzen/ueberblick/pur/default.mspx
Quelle: Microsoft Presseservice
Informationen ohne Gewähr.
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Dieser Tipp stammt von www.win-tipps-tweaks.de
© Copyright Michael Hille/Chainon Kittisonthirak
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