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Thema: Netzteil kaputt?!
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21.11.2007 19:51 #1
Netzteil kaputt?!
Nabend,
ich bins schon wieder
! Habe einen anderen PC zusammmengebaut, da ich probleme beim Booten hatte habe ich den PC öfters ausgeschaltet, nämlich hinten am Netzteil auch während des betriebes. Dies habe ich nicht einmal 10mal gemacht und als ich den Rechner wieder einschalten wollte ging dies nicht mehr! Nun ist die Frage ob der Einschalter vorne am Gehäuse kaputt ist oder das Netzteil...... oder etwa "nur" die sicherung im Netzteil?
Hoffe da kann jemand helfen oder zumindest den Kreis der möglichen Probleme verkleinern.
MfG Seal
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21.11.2007 20:24 #2
AW: Netzteil kaputt?!
Du kannst hiermit überprüfen ob Dein Netzteil noch geht. entferne das den Stecker vom Board und überbrücke laut Zeichnung, wenn Du nun das Netzteil ein schaltest müßte es laufen ander falls ist da Defekt.
Gruß Cuckoo
Modedit *Blue*
Habe den Anhang entfernt.
Dieser Tip ist zu gefährlich !!Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
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21.11.2007 20:56 #3
AW: Netzteil kaputt?!
Hallo
Bitte diesen Tipp nicht befolgen.
Da sind ja Stromschläge vorprogramiert !!!!
Nimm das Netzteil mit zu einem Elektriker und lasse es durchmessen.
@ Cuckoo
Du kannst ja machen was du willst..aber bitte nicht so gefährliche Tipps geben.
Finde ich unverantwortlich.
Gruß
Als Gott sah, dass er die Menscheit nicht mit Seuche, Pest und Sintflut bestrafen konnte, schickte er mich!!!
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21.11.2007 23:29 #4
AW: Netzteil kaputt?!
Ich habe ja cuckoos "Anleitung" leider nicht mehr gesehen, aber zum Thema: Netzteil einfach mal anmachen...
Wenn man ein Netzteil ohne Last betreibt, stirbt es normalerweise recht schnell den Heldentod!! also bitte wirklich nicht machen.
Hast Du schon mal einen Netzteilreset probiert?
Das Netzteil ausschalten, dann mindestend 10 Sekunden lang den Schalter am Gehäuse GEDRÜCKT halten.
Danach sollte der Fehlerschutzkreis des Netzteils entladen sein, und es sollte wieder angehen.Wer nicht weiss wovon er redet sollte besser die Klappe halten.
Also: Schnauze Welt!
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21.11.2007 23:37 #5
AW: Netzteil kaputt?!
"Hallo Blue"
Gefährliche Schläge ???????????? durch diese Überbrückung wird nur das Netzteil in Betrieb gesetzt sonst nichts, außerdem sind an diesen Ausgang Maximal 12 Volt Gleichstrom bei der Überbrückung fliest 0 Volt Strom. Jedes Auto hat 12 Volt Gleichstrom und Du setzt Dich hinein ist das nicht Lebensgefährlich für Dich ???
Gruß CuckooEin Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
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21.11.2007 23:55 #6
AW: Netzteil kaputt?!
Hallo Magic Mike
Du mußt mir nur noch Erklären, wie Du ein Netzteil ohne ( AST) in Betrieb setzen willst ???? Ein Netzteil ist nichts anderes als Gleichrichter der nur durch Überbelastung den Heldentod stirbt oder durch einen Defekt eines der Bauteile ansonsten müssten alle Deine die ohne Belastung laufende Netzteile ( USB, Drucker oder Scanner) schon den Heldentod gestorben sein.
Gruß CuckooEin Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
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22.11.2007 06:55 #7
AW: Netzteil kaputt?!
Hallo Cuckoo
Du magst ja Erfahrung im Umgang mit Elektrischen Bauteilen haben.
Andere User aber nicht, und dann kann es Gefährlich werden.
Da wird dann schnell mal ein Kabel falsch angeschlossen und das Drama ist passiert.
Daher auch mein Rat--Elektrische Bauteile gehören vom Fachman getestet.
Wir wollen doch nicht das noch ein Ünglück geschieht.
Ausserdem fehlte mir der Hinweiss der Erdung der Person die den Rechner öffnet.
Allein das kann schon ins Auge gehen.
Daher mein Einwand.
Gruß und noch einen schönen Tag allen.
Als Gott sah, dass er die Menscheit nicht mit Seuche, Pest und Sintflut bestrafen konnte, schickte er mich!!!
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22.11.2007 22:28 #8
AW: Netzteil kaputt?!
Also ok Cuckoo, Du hast es so gewollt:
Jetzt mal ein kleiner Exkurs zum Thema (Computer!!) Netzteile und was sie eben nicht sind:
Ein "normales" Netzteil z.B. eines Druckers, ist eine Transformatorspule mit einem DANACH eingebauten Gleichrichter (das ist meist ein Brückengleichrichter) der die durch den Transformator verringerte Wechselspannung gleichrichtet (und meist ist danach auch noch ein Glättungskondensator eingebaut).Ein Netzteil ist nichts anderes als Gleichrichter
Solche Transformator-Netzteile gehen selten kaputt, da nur dann ein Strom durch die Spule fliesst, wenn auch am anderen Ende Strom verbraucht wird. (der immer fliessende Blindstrom mal ausgeklammert, da der keine nennenswerte Last darstellt)
Ein COMPUTER-Netzteil (der neueren Bauart, also nach 1996 gebaut) ist aber ein elektronischer "Transformator", der die gewünschten Spannungen eben nicht über Trafospulen erzeugt (dann müssten dort nämlich mehrere Spulen verbaut sein) sondern über sog. Spannungs-Triacs, durch die eben auch dann Strom fliesst, wenn keine Last am anderen Ende anliegt, also kein Strom "verbraucht" wird.
Man muss sich dass (ganz vereinfacht) wie eine Weiche vorstellen, die einen Eingang und zwei Ausgänge hat.
Am Eingang kommen 220V Spannung an, die benötigte Spannung von z.B. 12V kommt am einen Ausgang raus, der Rest wird am anderen Ausgang "verblasen", was mit einer hohen Wärmeentwicklung verbunden ist.
(deshalb wurden die Netzteile früher auch nicht so heiss wie die neueren, denn "damals" hat man noch mit Trafospulen gearbeitet, die wesentlich weniger Abwärme erzeugen)
Wenn ein solches elektronisches Netzteil ohne Last läuft passiert es sehr oft (bei ca. 65-75% der Fälle) das die elektronischen Bauteile durch die Überbelastung überhitzen und dann durchbrennen, das liegt daran, dass Silizium (oder Galium) eben nicht so viel Temperatur aushalten können (im Normfalle ist bei 75° C Schluss)
Natürlich KANN man ganz kurzfristig ein Netzteil auch mal zum Testen kurz anschalten, man muss sich aber einfach des Risikos bewusst sein, dass das Netzteil eben dadurch kaputtgehen kann.Wer nicht weiss wovon er redet sollte besser die Klappe halten.
Also: Schnauze Welt!
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23.11.2007 01:42 #9
AW: Netzteil kaputt?!
Danke MM aber ich bin vom Fach ich wollte es nur kurz fassen und keinen Roman schreiben, Du kennst doch das Sprichwort " wer schreib der bleibt " . Auch nach Deinen Artikel läuft das Netzteil immer noch nicht, ich habe geschrieben Du sollst mir Erklären wie man es in Betrieb setzt, und nicht welche Bauteile im Netzteil sind, wenn Du Pläne brauchst schick ich sie Dir gerne. Aber lassen wir das Thema es bringt nichts. Für mich Beendet
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
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23.11.2007 01:47 #10
AW: Netzteil kaputt?!
Ich mach' auch noch einen Erklärungsvorschlag: Computernetzteile sind genau wie die der meisten neueren Drucker, Scanner und sonstigen Peripheriegeräte meist als Schaltregelnetzteile ("SMPS") aufgebaut. Das bedeutet: Der Netzstrom mit 220V wird direkt hinter dem Eingang gleichgerichtet und geglättet. An den Glättungskondensatoren können dabei Spannungen bis zu 450V auftreten. Diese Gleichspannung wird von schnellen elektronischen Schaltern (Transistoren) zerhackt, sodaß wieder eine (jetzt hochfrequente) Wechselspannung entsteht. Mit dieser wird auch in diesen Netzteilen ein Transformator (gern auch als Spartrafo ausgeführt, dann aber keine Potentialtrennung!) gespeist, der aber wegen der hohen Frequenz sehr klein dimensioniert werden kann, was einiges an Gewicht und Volumen erspart. Danach wird wieder gleichgerichtet und geglättet. Diese Ausgangsspannung wird von einem IC überwacht, der entsprechend der abgegebenen Leistung sowohl die Frequenz als auch die Pulsweite des primärseitigen Zerhackers optimiert. Dabei gilt: wird mehr Leistung benötigt, wird die Einschaltdauer im Verhältnis zur Ausschaltdauer des Transistors entsprechend verlängert. So entsteht bei einem Leistungsfaktor nahe 1 ein Wirkungsgrad über 80...90%
Ohne Last steigt in Schaltregelnetzteilen, bei denen der Hersteller an den eigentlich notwendigen Schutzbeschaltungen gespart hat, die Spannung so weit an, daß die Lesitungstransistoren zerstört werden können. Bei einem hochwertig konzipierten Netzteil hingegen wird der Schutz aktiv und verhindert die Zerstörung. Es würde nicht anlaufen, wenn keine Last dranhängt. Würde man dessen Schutzbeschaltung jedoch außer Funktion setzen, so stürbe auch dieses den Heldentod
Vermutlich ist es genau das, was Cuckoo da vorgschlagen hatte. Nicht wirklich ratsam also. Außerdem weiß man ja ohne so ein Netzteil sachkundig durchzusehen nie, ob man es wirklich mit einer hochwertigen Elektronik zu tun hat, oder nur Ramsch in einer hübschen Verpackung gekauft hat...
Moderne Netzteile arbeiten jedenfalls bis heute exakt nach diesem Prinzip, und werden vor allem deshalb wärmer, weil sich der Kunde leise Lüfter wünscht, die dann entsprechend langsamer drehen müssen und einen schwächeren Luftstrom zur Kühlung erzeugen als die kraftvollen aber geräuschintensiven Püsteriche der älteren Modelle.
Nochmal: Es ist nicht die Temperatur, die ein solches Netzteil ohne Last grillt, sondern die dabei auftretenden Spannungsspitzen. Deshalb kann auch das ganz kurzzeitige Anschalten "nur mal eben testen" das Aus für dieses Netzteil bedeuten. Reperatur lohnt i.d.R nicht, da die benötigten Ersatzteile mittlerweile nur noch in 1000er Stückzahlen zu bekommen sind - falls man das Kunststück fertigbringt, anhand der willkürlichen Beschriftung deren sich die Industrie heute befleißigt, überhaupt den passenden Vergleichstyp ausfindig zu machen...
Hoffe nun damit niemanden verwirrt zu haben. Falls doch: Hier steht's nochmal bebildert. Schaltnetzteil - Wikipedia
Grüße
Funkenzupfer.\"Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.\" (Kurt Marti)
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