Umfrageergebnis anzeigen: Sollen Gewaltspiele etc. verboten werden?
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Ja, nur so kann man Kids schützen!
7 15,22% -
Nein, jeder sollte innerhalb seiner Altersgruppe kaufen können, was ihm gefällt!
39 84,78% -
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Thema: Umfrage: Spiele verbieten?
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27.06.2006 15:40 #1ehemalige Gäste/Mitglieder
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Umfrage: Spiele verbieten?
Games: Spiele verbieten?
Der Innenminister aus Niedersachsen, Uwe Schünemann, will angeblich Kinder und Jugendliche durch ein Verbot von Gewaltspielen schützen.
Dieser Weg ist aber definitiv der falsche, da eine Bevormundung nicht Lösung allen Übels sein kann.
Ob es Sinn macht doer nicht, Spiele voller Gewalt auf den Markt zu bringen steht auf einem anderen Blatt. Es ergibt sich jedoch die Frage, was soll diese Bevormundung des Bürgers? Wer 25 Jahre als ist und gerne auf den virtuellen Schlachtfeldern tötet muss noch lange kein Amokläufer sein doer werden. Eltern, die ihren Kids FSK-18-Spiele zum 11. Geburtstag schenken sind wohl geistig eher einfach strukturiert. Ob hier ein Verbot etwas an der Erziehung ändert? Ich wage es zu bezweifeln...
Wie denkt ihr darüber? Sollte man Spiele verbieten oder sollte jeder das kaufen können, was für seine Altersgruppe bestimmt ist?
Gerne könnt ihr eure Meinung schriftlich fixieren. Traut euch, niemand beißt...zumindest nicht fest...
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27.06.2006 16:47 #2
AW: Umfrage: Spiele verbieten?
Halli hallo!
Also ich bin auf jeden Fall erstmal Deiner Meinung, dass man den Kindern das Spielen dieser Spiele nicht verbieten kann, es ist einfach nicht möglich ... Wenn die Kinder wirklich wollen, dann kommen sie an die "Gewaltspiele" heran, ohne Probleme. Das Geld was man für so ein Verbot aufwenden muss, sollte man lieber in Projekte investieren, die die Kindern vom Spielen "weg locken", also zum Beispiel irgendwelche Trainingsgruppen zum Internet, damit die Kinder lernen, dass das Internet nicht nur zum Onlinezocken da ist, sondern dass man damit auch richtig sinnvolle Dinge machen kann. Ich denke, wenn die Kindern dann lernen, was man alles außer dem Spielen noch mit dem PC machen kann, dann kommen sie allein von den "Gewaltspielen" los!nichts gegen die Amis, aber:
- Das Pfeifen unter Wasser ist in Florida verboten.
- In Oklahoma ist das Erschrecken von Hunden durch Grimassenschneiden verboten.
- In Tennessee ist es gesetzlich verboten, Fische mit dem Lasso zu fangen.
nihct nciht ncith cnith nicth -> alles das Selbe: NICHT dieses Wort is mir einfach zu komplex!
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28.06.2006 01:09 #3
AW: Umfrage: Spiele verbieten?
Auch ich halte von einem Verbot rein garnicht.
Wie TopSe schon schrieb, wer es spielen will, wird es sich besorgen dem Internet "sei Dank".
Vater Staat hat seinen Einfluß darauf mit der Klassifizierung der Spiele für bestimmte Altersgruppen und das sollte reichen.
Den Rest sollten die Händler und ganz besonders die Eltern erledigen indem sie die Spiele nicht an die für geeigete Altersgruppe abgeben.
Ganz besonders sind die Eltern in meinen Augen gefragt, denn die sind letzendlich diejenigen die die unmittelbare Kontrolle haben über das was im Kinderzimmer passiert.
Es ist schlicht blauäugig und zeigt nur die Unwissenheit der Politik im Umgang mit diesem Medium, anstatt Alternativen zu bieten werden plakative Verbote angedroht, ganz nach dem Motto Hauptsache wir sind im Gespräch, wir machen was.
Sicher gehen die Meinungen auseinander, was so ein Spiel bei Minderjährigen auszulösen vermag.
Einer befürchtet die Verohung und Herabsetzung der Hemmschwelle andere wiederum reden vom Abbau von Agressionen.
Millionen von Kids spielen online Spiele wie Counterstrike und CO. aber deswegen gehen diese nicht auf die Strasse und knallen sich ab.
Wenn diese Spiele verboten werden, was ist dann mit dem Fernsehen, wann machen wir daraus einen einzigen Kulturkanal.
Wieviel werden dort jeden Tag erschossen, vergewaltigt oder was weiss ich.
Auch wenn ich dagegen bin, würde ich es begrüssen wenn es diese Spiele und die Ballerei im Fernsehen/Kino etc. nie gegeben hätte.
Die Geister die man rief wird man nun nicht mehr los, es sei denn es würden Alternativen geboten.
Fazit: Dagegen und garnicht zu realisieren"Tatsächlich weicht in Wahrheit die Realität von der Wirklichkeit ab"
VistaTipps | Windows-7 Tipps |xptipps | Downloads | Partitionieren| Firefox-Tipps | Office2010-Tipps
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28.06.2006 08:04 #4
AW: Umfrage: Spiele verbieten?
Moin und hallo.
Meine "Vorredner" haben es schon läutert..... sehe ich auch so.
Wenn man anfängt "PC"-Spiele zu verbieten, wann werden dann die anderen Medien dran sein?? Darf dann ein 8-jähriger keine "Bild"-Zeitung mehr kaufen?
Ich bin der Meinung, das die "Hemmschwelle", eine reine Erziehungs-Sache ist.
Man könnte rein teoretisch ein Kind auch mit "Mensch ärgere dich nicht" zur gewalt erziehen.......Acer Aspire Quad Q9300 2,5 GHz
HDD 750 GB
Ram 4 GB
Vista Home Prem. SP2 64-bit
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28.06.2006 09:56 #5
AW: Umfrage: Spiele verbieten?
Hallo, zusammen!
Die Vorredner (-schreiber) haben vom Grundsatz Recht.
Gewalt fängt da an, wo das (Nach-)Denken aufhört. Und das Hinführen zum Denken ist eine Aufgabe aller zur Erziehung Berufenen; in erster Linie ist das das Elternhaus. Man wird nicht als Gewalttäter geboren!
Ein Verbot dieser Spiele wäre ein klitzekleiner Tropfen auf einen sehr großen heißen Stein.
Gruß
46opaLeben ist das, was mit dir passiert,
während du damit beschäftigt bist,
etwas anderes zu tun.
John Winston Lennon (1940-1980)
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01.07.2006 03:46 #6
AW: Umfrage: Spiele verbieten?
Ein wirklich interssantes Thema, Kaiserfive. Hier meine Stellungnahme.
Grundsätzlich tragen wir, die Erwachsenen, die Verantwortung für alles das, was Kinder tun. Wir haben folglich die Verpflichtung, sie als Mitglieder einer sozialen Ordnung zu erziehen, sodaß sie später fähig sein werden, ihren Platz in unserer Gesellschaft auszufüllen. Doch Kinder legen ihrem Verhalten keine theoretischen Überlegungen zugrunde, sie lernen einfach durch Nachahmen. Das ändert sich auch durch Verbote nicht. Laufen wir bei "rot" über die Ampel, machen unsere Kinder uns das mit absoluter Sicherheit bald nach.
Wenn wir über Gewalt im Kinderzimmer klagen, müssen wir uns also die Frage gefallen lassen: Wie gehen wir selbst mit unseren Mitmenschen um? Was leben wir unseren Kindern täglich vor? Wie verhalten sich Erwachsene, im täglichen miteinander, gegenüber Untergebenen, aber auch in der Medienberichterstattung? Was bekommen unsere Kinder da täglich für eine Kost serviert?
Zu diesem Thema gehört auch die Tatsache, daß Deutschland zu den größten Rüstungsexporteuren der Welt gehört. Selbst vor dem Verkauf von den geächteten Landminen schrecken deutsche Konzerne nicht zurück. Die unvermeidlichen Folgen flimmern allabentlich über die Bildschirme. Gewalt ist damit zu einem integralen Bestandteil unserer Kultur geworden, sie findet sich zwangsläufig auch in der Fiktion (Literatur, Kunst, auch Filmkunst, etc.) wieder.
Mit schöner Regelmäßigkeit lecken sich kriegführende Nationen ihre traumatischen Wunden bei Niederlagen, oder heroisieren ihre siegreich heimgekehrten "Helden". Ein ganzes Film-Genre lebt davon, die Weltliteratur ist voll von Gewalt. Auch das sind Vorbilder, an denen sich Kinder orientieren; ihre Eltern leben es ihnen so vor.
Ein generelles Verbot wäre nahelliegend, doch das ist bei weitem zu kurz gedacht. Und: Kann man Gewalt überhaupt verbieten? Das ist doch pure Illusion.
Es wäre ebenfalls eine Illusion, zu glauben, man könne Kinder in unserer Welt vor dem Kontakt mit dem Thema Gewalt schützen. Das ist angesichts der Unzahl an Rezeptionswegen gar nicht denkbar, ein Verbot nicht durchsetzbar. Es wäre auch unaufrichtig, da wir offensichtlich nicht bereit sind, unser eigenes Verhalten (z.B. Krieg und Gewalt als Mittel der Politik einzusetzen, oder auch nur den "Volkssport" Mobbing am Arbeitsplatz) zu korrigieren. Ob eine solche Korrektur überhaupt möglich wäre, sei einmal dahingestellt. Was wir aber können, und sogar müssen: Wir können Kinder auf den Umgang mit der Gewalt vorbereiten, mit der sie zwangsläufig in unserer Welt konfrontiert werden, und ihnen in einer für die jeweilige Altersgruppe angemessenen Weise einen Weg zur Bewältigung des fast schizoide Züge tragenden gesellschaftlichen Kontextes unserer Welt die wir uns eben so gestaltet haben, an die Hand zu geben, nein ihnen geeignete Gegenbilder erlebbar, erfühlbar und begreiflich zu machen, in einer Weise, daß sie als erstrebenswert und Vorbildhaft verinnerlicht werden. Dazu bedarf es keines Verbotes.
Schließlich: Gewalt und Aggression ist eine ureigene menschliche Wesenseigenschaft. Ein Kind muß auf dem Weg zum Erwachsensein auch die Schattenseiten der Welt in die es hineingeboren ist, erleben dürfen. Es muß lernen dürfen, Geawalt und Aggresion zu durchleben und dann zu kontrollieren. Nur so kann es -- in Begleitung des in seiner Haltung gefestigten Erwachsenen -- in moralische und ethische Verantwortung für die Gesellschaft hineinwachsen, zwischen richtig und falsch unterscheiden, und diese Erkenntnis auch in sein künftiges Handeln einbeziehen. Das bedeutet nun nicht ununterbrochene Kontrolle und Überwachung durch den Erwachsenen, das wäre nicht zielführend, da die kindliche Eigenverantwortung so nicht entwickelt werden kann. Wieder nichts auszurichten mit einem Verbot...
Ein Verbot dieser Spiele wäre also nicht nur sinnlos, sondern hätte gradezu die gegenteilige Wirkung.
Einem Kind, das durch eine positive Vorbildfunktion des Erwachsenen in einem sozialen Rahmen eingebunden ist, können selbst Gewaltzeigende Spiele nichts schaden. Nach einer gewissen Zeit, in der der Reiz des Neuen überwiegt, lassen solche Kinder diesen Typ Spiele ganz einfach links liegen, konsumieren sie sehr selten: Es gibt interesanteres, mir dem man sich beschäftigen kann. Das kann man immer wieder beobachten. Da sind einfach Perspektiven und Angebote gefragt.
Fazit: Statt mit sinnfreien Verboten an Symptomen herumzudoktern, wäre es an der Zeit, einen "Elternführerschein" verpflichtend für alle, die Umgang mit Kindern haben festzuschreiben. Es gibt einfach zu viele Menschen in unserer Gesellschaft, denen wesentliche Grundeigenschaften zum Umgang mir Kindern fehlen. Hierzulande ist doch sonst nahezu alles vorgeschrieben und reglementiert, ohne entsprechende Ausbildung und Prüfungsnachweise darf keiner auch nur die kleinste standesrechtlich geschützte Tätigkeit ausführen, und sei sie noch so trivial. Doch das Wichtigste, also die Erziehung unserer Kinder in den prägendsten, ersten Jahren überlassen wir sozusagen ungelernten "Hilfsarbeitern" auf diesem Gebiet? Wundern wir uns doch bitte nicht über die Resultate...
Grüße
Funkenzupfer.\"Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.\" (Kurt Marti)
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03.08.2006 12:52 #7umgesehen
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Umfrage: Spiele verbieten?
Hallo erstmal...
Sehr interessantes Thema, wirklich.
Ich kann allen Vorschreibern in Ihren Ausführungen nur zustimmen. Wenn jemand ein gewisses Game spielen will, dann wird er auf dem einen oder anderen Weg an dieses Spiel kommen. Ich denke, gerade als Eltern ist es viel wichtiger zu wissen, was den die Kids so treiben während den Gamesessions. Aber verbieten? Bringt doch eh nichts, jeder weiss aus eigener Erfahrung: Was verboten ist, wird nur noch attraktiver um es auszuprobieren. Und schlussendlich dürfte man dann ja nicht mal mehr die Tagesschau im TV schauen !
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10.08.2006 22:27 #8
AW: Umfrage: Spiele verbieten?
Ich finde es totalen schwachsinn Gewaltspiele zu verbieten dann sollten die aberhäupter unserer Länder den Krieg abschaffen. Ich denke mit der FSK ist schon genug gemacht eltern sollten darauf auch achten oder realisieren ob ihr Kind Solsche Spiele vertragen.
Ich denke mit Gewaltspielen kann man auch seine Agressionen gut loswerden oder sonst iergendwas.Klingt komisch is abber so!!!
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15.08.2006 09:13 #9
AW: Umfrage: Spiele verbieten?
Dieses Thema wird nur von den Medien hochgespielt! Ich kenne viele Gamer aus dem Profi bereich und war dort selber einmal... Es liegt an jeder Person selber wie er diese Spiele an sich ran läst meine meinung ist das nur ein Spiel keinen Menschen dazu bewegen kann Amok zu laufen, das hat einen anderen Hintergrund den ich Persöhnlich auf eine gestörtes verhältnis zur Familie bzw Freunde/n zurückführen würde.
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