So lässt sich der Spam-Filter trainieren

Bereitgestellt von ImpulsQ

So lässt sich der Spam-Filter trainieren


Um unerwünschte E-Mails zu blockieren und diese gar nicht erst im Posteingang auftauchen zu lassen, hat jeder E-Mail-Anbieter einen Spam-Filter integriert.
Als Spam-E-Mails eingestuft werden üblicherweise E-Mails, die zum Teil zu Werbezwecken gesendet werden, oder auch, um Daten abzugreifen. Allerdings landen auch irrtümlich E-Mails im Spamordner und werden dann übersehen.

 

 

Spam-Filter trainieren: Dafür müssen Nutzer selbst aktiv werden

Spam-Filter sind bei den meisten E-Mail-Programmen standardmäßig aktiviert. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, diese Spam-Filter aktiv zu trainieren, damit sie in der Erkennung von unerwünschten E-Mails noch besser werden. Dafür werden E-Mails, die unerwünscht im Posteingang landen, als „Spam“ markiert und werden dann künftig vom E-Mail-Anbieter direkt richtig einsortiert.

Die Filter können auch in die andere Richtung trainiert werden, indem E-Mails, die vorher im Spam gelandet sind, künftig direkt im Eingang landen. Schließlich ist nicht jede Werbe-E-Mail direkt unerwünscht.

Newsletter und Werbemails können auch nützliche Informationen enthalten

Wer sich in Newslettern von Unternehmen einträgt, bekommt anschließend regelmäßig Updates und Angebote der Firmen zugeschickt. Nicht immer erkennen Spam-Filter, dass diese E-Mails von den Kunden tatsächlich gewollt sind.

Um die Rabattaktion im liebsten Online-Shop nicht zu verpassen oder beim Thema Online Casino Bonus immer auf dem Laufenden zu sein, empfiehlt es sich daher, diese gewünschten E-Mails direkt als „Kein Spam“ zu markieren, sollten sie versehentlich im Spam-Ordner landen. Künftig gehen dann alle Mails, die mit „Kein Spam“ markiert wurden, direkt in den Posteingang ein und die Gefahr, dass die Mails aus Versehen gelöscht werden, wird dadurch gebannt.

Als Unternehmer Kunden-Emails nicht verpassen

Das gilt auch für E-Mails von Freunden oder Kunden. So werden beispielsweise häufig E-Mails, bei denen sich ein Logo in der Signatur befindet, als Spam eingestuft. Für Unternehmer ist das fatal, wenn jede neue Kundenanfrage aufgrund eines Logos in der Signatur im Spam-Ordner landet.

Es empfiehlt sich daher, den eigenen Spam-Ordner regelmäßig durchzugehen und auf E-Mails zu überprüfen, die eigentlich in den Posteingang gehören. Werden diese dann auch noch entsprechend markiert, landen Sie zukünftig direkt am richtigen Ort.

Blacklist und Whitelist anlegen und den Spam-Filter trainieren

Die Krux an Spam-Filtern ist, dass es keine eindeutigen Kriterien gibt, auf Basis derer E-Mails als erwünscht oder unerwünscht eingestuft werden können. E-Mail-Nutzer können daher ihre eigenen Black- und Whitelists anlegen, auf der Absender nach erwünscht und unerwünscht eingeteilt werden.

Auf der Whitelist werden alle Absenderadressen vermerkt, die auf keinen Fall aussortiert werden sollen. Die Blacklist, auf der alle auszumusternden Absender stehen, kann außerdem um öffentliche Blacklists ergänzt werden.

Was sind öffentliche Blacklists?

So nutzen viele E-Mail-Anbieter Listen, die bereits an anderer Stelle als verdächtig aufgefallen sind und sortieren diese E-Mails von vorneherein aus. So gibt es zum Beispiel Domain-Endungen, von denen besonders häufig Spam verschickt wird. Das sind zum Beispiel:

  • .work
  • .click
  • .loan

Kein seriöses Unternehmen in Deutschland würde E-Mails mit diesen Domain-Endungen verschicken, da hinlänglich bekannt ist, dass diese Endungen zu Problemen führen. Diese Mails werden also in der Regel direkt aussortiert.

Um einen Spam-Filter wirklich nachhaltig zu trainieren, braucht es etwa 1.000 E-Mails, die entsprechend markiert werden. Was viel klingt, sollte sich innerhalb weniger Monate aber bewerkstelligen lassen. Dafür sollte einfach bei jeder Überprüfung des E-Mail-Fachs auch kurz der Spam-Ordner durchgegangen werden und die entsprechenden Mails sortiert werden.

5 Regeln für den Umgang mit Spam

Einige grundsätzliche Regeln helfen im Umgang mit Spam:

  1. Auf eindeutige Spam-E-Mails sollte nicht geantwortet werden, um die eigene E-Mail-Adresse nicht zu verifizieren.
  2. Wenn einer E-Mail ein Anhang beigefügt ist, sollte dieser nur geöffnet werden, wenn der Absender der Mail bekannt ist und der Anhang als sicher eingestuft werden kann.
  3. Wenn in einer E-Mail ein unbekannter Absender Daten anfordert, sollten diese niemals preisgegeben werden.
  4. Steht in einer E-Mail von einem unbekannten Absender ein Link, sollte dieser nicht angeklickt werden, da er auf sogenannte Phishing-Seiten führen kann.
  5. Absender und Betreffzeile sollten als erstes geprüft werden, wenn eine neue E-Mail eingeht. Häufig sagen diese Merkmale schon viel darüber aus, worum es sich bei der Mail handelt.

5 Regeln für den Umgang mit Spam

Seriöse Online-Shops, Online-Casinos und sonstige Websites geben in der Regel Aufschluss darüber, wie mit den Nutzerdaten umgegangen wird. Die Einstellungen zum Datenschutz lassen sich meist schon beim Aufrufen der Seite so anpassen, dass über Werbung und Newsletter-Zusendungen entschieden werden kann. Dies spiegelt sich dann auch in den E-Mails wider, die von den Unternehmen versendet werden. Sie sind seriös und können in der Regel bedenkenlos auf die Whitelist gesetzt werden.

 

 

Bildquellen: Bild von Muhammad Ribkhan auf Pixabay  und   Bild von Gerd Altmann auf Pixabay


 

(mh) 19.07.2021