Beiträge von point

    Hallo Kaiserfive,

    ich dachte, der ungefähre Handy-Standort konnte schon immer festgestellt werden?

    Dazu ein kleines Erlebnis. Vor etwa zwei Jahren fuhr ich auf einer Hauptstrasse, als der vor mir fahrende Kleinlaster beinahe explosionsartig zu brennen anfing. Natürlich wählte ich sofort die Notruf-Nummer. Der Beamte der den Anruf entgegen nahm bat mich stehen zu bleiben und das Gespräch nicht zu unterbrechen, bis die Polizei vor Ort sei. Nach kurzer Zeit sagte er mir "sehe" und gab ziemlich genau meinen Standort an. Nur wenige Minuten später kamen auch schon die Polizei, Feuerwehr und ein Rettungswagen.

    Gruss Hans

    @ Funkenzupfer und Kaiserfive

    ich stimme zu, die Strafverfolgungs-Behörden müssen die Möglichkeit haben, Beweise zu ermitteln. Nur die Art und Weise, wie diese Informationen beschafft werden sollen, gefällt mir überhaupt nicht. Sollte ich unter irgend einem Grund unter Verdacht stehen, wäre ich damit einverstanden, wenn die Festplatte(n) beschlagnahmt würden, solange ich eine Kopie der Geschäfts-Daten habe, um weiter arbeiten zu können.

    So wie ich keine anderen Schad-Programme auf meinem Rechner mag, so mag ich auch keinen staatlich geprüften Spion. Wer garantiert mir, dass diese Schnüffel-Software nicht weiter latent im Hintergrund tätig ist? In Sachen Information an betroffene Bürger haben sich die Behörden in den letzten Jahren alles andere als Kooperativ gezeigt. So wurden in der Schweiz ohne gesetzliche Grundlage Akten von unzähligen Bewohner angelegt und darin jeden Pups erfasst. Als das Ganze aufflog, war es dann Sache der Bürger, nachzufragen, ob über ihn eine Fiche angelegt wurde. Diese Akten existieren, sicher bin ich jedoch nicht, immer noch, ohne dass die Verantwortlichen jemals zur Rechenschaft gezogen wurden.

    Weshalb sollten wir ausgerechnet jetzt, da wieder rein zufällig bekannt wurde, was die Behörden im Schilde führen, glauben was uns erzählt wird? Wer garantiert uns, dass die so ermittelten Daten nicht in falsche Hände geraten? Gelöscht werden sie nicht, das steht fest. Ich hatte die Möglichkeit, über eine Beziehung, meine Akte zu lesen. Da war nicht nur die Busse die ich als 14-jähriger Fahrrad-Schnösel erhielt zu sehen, da war jede Busse fein säuberlich aufgelistet, wobei sich die Bussen an einer Hand abzählen lassen. Damit wir uns richtig verstehen, die Fahrrad-Busse liegt einiges über 40 Jahre zurück. Nicht genug damit, konnte ich auch mein militärisches Führungs-Zeugnis lesen. Leider hatte ich keine Möglichkeit auch die Querverweise zu lesen, die ebenfalls ziemlich zahlreich vorhanden waren.

    Ich bin überzeugt, jeder Beamte der sich damit befassen muss, wird seinen Job nach bestem Wissen und Gewissen ausführen, nur was die Dienststelle über ihm mit den Daten macht, darauf hat er keinen Einfluss – und genau den Chefs darüber traue ich nicht. Schlussendlich entscheidet die Politik, die Politiker, die weiss Gott nicht immer das Wohl des Bürgers im Auge haben.

    Damit ich richtig verstanden werde, ich verstehe und akzeptiere, dass die Strafverfolgung Mittel und Wege haben muss, um Verbrechen vorzubeugen und zu bekämpfen. Nur wenn die Behörden die gleichen Mittel einsetzen wie die Kriminellen, macht mich das sehr sehr nachdenklich.

    Gruss snaH

    Hallo Kaiserfive,

    herzlichen Dank für deine ausführlichen Erklärungen, die ja aus berufenem Munde erfolgten. :sehrgut:

    Angesichts meines Alters, habe ich im Laufe der vielen Jahre zunehmend das Vertrauen zu den (Schweizerischen) Behörden grösstenteils verloren. Ich will jetzt nicht aufzählen, welche Verstösse in den letzten Jahren aufgedeckt wurden. Angst habe ich vor der Politik, vor den Politikern, die sich Rechte verschaffen, die ihnen nicht zustehen. Erstaunlicherweise habe ich aber nie das Vertrauen zu den ausführenden Organen, sprich Polizei, Zoll usw., verloren. Im Gegenteil, je mehr Beamte ich kennen lernte, umso mehr vertraute ich ihnen.

    Um Missverständnissen vorzubeugen, ich bin weder vorbestraft noch in eine Straftat verwickelt. Da ich viel auf der Strasse unterwegs bin, wurde ich halt schon oft Zeuge von Unfällen und ich war über 25 Jahre Offizier bei der Feuerwehr, da ergab sich eine Zusammenarbeit mit der Polizei von alleine.

    Grundsätzlich ist es mir egal, wenn meine Gespräche mitgehört werden, zu 90 Prozent sind es geschäftliche Telefonate und Hausfreundin habe ich keine (mehr), ich lebe mit der Freundin zusammen.:D Trotzdem verunsichert es mich, wenn noch mehr Löcher in ins angeblich garantierte Persönlichkeits-Recht gerissen werden.

    Gruss snaH

    Hallo Funkenzupfer,

    danke für deine Antwort, in der Zwischenzeit konnte ich den ganzen Artikel lesen. :sehrgut:

    Natürlich kenne ich Asterix und Obelix. Wahrscheinlich war ich etwas verwirrt, nachdem ich deinen Beitrag las, so dass ich nicht darauf kam.:rolleyes: Ein bisschen muss ich dir Recht geben, manchmal spinnen sie schon (ein wenig), die Schweizer....

    Gruss snaH

    Mehr als 128 MB RAM bringen bei Windows 98 nichts, im Gegenteil, es führt zu vermehrten Abstürzen.

    Da es sich um Outlook Express handelt, wird sich keine .pst-Datei finden lassen.

    Lösche die Datei "Gelöschte Objekte.dbx", sie wird beim erneuten Start von OE wieder angelegt.