Mit dem in der Kopfzeile positionierten Cursor fügen wir die gewünschte Grafik ein mittels
Menü Einfügen >> Grafik >> Aus Datei
Hier kann man ein beliebiges Grafikformat auswählen, das von Word unterstützt wird.
Wenn dabei die Option „
Verknüpfung zu Datei" ausgewählt wird, kann man später den Hintergrund einfach dadurch verändern, daß eine neue Graphik unter gleichem Namen statt der alten gespeichert wird. Hierbei darf die Grafikdatei allerdings nachträglich nicht mehr auf der Festplatte verschoben werden. Alternativ kann man auch die Option „
Einfügen" wählen, dann wird die Grafik in der Dokumentvorlage und allen daraus erstellten Dokumenten eingebettet. Das kann zu unhandlich großen Word-Dateien führen, weshalb die Verknüpfungsmethode zu bevorzugen ist.
Nun wird die Grafik bereits in der Kopfzeile angezeigt, muß aber noch entsprechend formatiert werden. Hierzu wählen wir der Grafik aus und klicken mit der rechten Maustaste darauf. Im Kontextmenü wählen wir „
Grafik formatieren...".
Auf der Registerkarte „
Layout" muß nun „
Hinter den Text" ausgewählt werden. Auf der Registerkarte „
Bild" wählen wir im Abschnitt „
Bildsteuerung" als Farbe „
Wasserzeichen" aus.
Natürlich können wir hierbei auch noch die Helligkeit und den Kontrast korrigieren.
Auf der Karte „
Farben und Linien" sollte „
keine Farbe" und „
keine Linie" ausgewählt sein. Nach dem „
OK" wird das Bild halbtransparent.
Falls wir beim Einrichten der Seite die Optionen „
Grade/Ungrade anders" bzw. „
Erste Seite anders" aktiviert haben, müssen wir die Grafik evtl. auf mehreren Seiten verknüpfen oder einfügen, bzw. die Option „
wie vorige" aus dem Kopfzeilenmenü verwenden.
Solange die Grafik ausgewählt ist kann diese über die gesamte Seite verschoben werden. Mit gedrückter linker Maustaste positionieren wir die Graphik so auf dem Blatt, wie es unseren Vorstellungen entspricht. Mit Hilfe der kleinen schwarzen quadratischen Manipulationspunkte, die um das Bild herum verteilt sind, können wir seine Größe beeinflussen. Sobald wir zufrieden sind, verlassen wir durch einen Klick auf „
Schließen" die
Kopf/Fußzeilenansicht. Wir können auch später jederzeit dorthin zurückkehren und Änderungen vornehmen.
Abschließend speichern wir die neue Vorlage unter einem aussagekräftigen Namen (z.B. Briefpapier-privat) und der Dateinamenserweiterung
.dot im Standard-Ordner für Dateivorlagen, normalerweise ist das C:\Dokumente und Einstellungen\[...Anwender...]\Anwendungsdaten\Microsoft\Vorlagen
oder in einem seiner Unterordner und schließen das Dokument.
Legen wir nun ein neues Dokument an (diesmal mit der Auswahl "
Dokument" und nicht "Vorlage") und verwenden dazu unsere neue Briefpapier-Vorlage aus dem Auswahl-Fenster des Öffnen-Dialoges, in dem sie mittlerweile zur Verfügung stehen sollte, so können wir sofort auf unserem Briefbogen zu schreiben beginnen, ohne mit dem dahinterliegenden Briefpapier ins Gehege zu geraten:
Natürlich können auf nach dieser Methode auch mehrere kleine Grafiken (Logos und graphische Elemente) sowie Text, aus denen der Briefkopf zusammengesetzt ist, eingebunden werden, ohne daß das Ensemble später beim täglichen Arbeiten damit ständig durcheinandergeraten kann. Dabei kann auf die Einstellung „
Wasserzeichen" (s.o.) verzichtet werden, soweit die Bildelemente außerhalb des späteren Textes angeordnet sind. Gleichfalls bietet sich die Möglichkeit, einen kompletten (eingescannten) Briefbogen dahinterzulegen, oder für ein anderes Druckwerk beliebige sonstige Hintergründe, wie in unserem Beispiel.
Funkenzupfer
_____________________________________________________________
Dieser Tipp stammt von
www.win-tipps-tweaks.de
© Copyright Michael Hille/Chainon Kittisonthirak
Warnung:
Die unkorrekte Verwendung des Registrierungseditors oder der Tipps kann
schwerwiegende Probleme verursachen, die das gesamte System betreffen
und eine Neuinstallierung des
Betriebssystems erforderlich machen.
Eingriffe in die Registrierungsdateien und die Anwendung der Tipps erfolgen auf eigenes Risiko.