defrag funktioniert nicht weil ich1-8% speicherplatz habe

  • hallo alle zusammen,

    Ich bearbeite Beruflich viele Video und Photo Dateien die auf meinem 500GB NAS sind.
    Obwohl ich meinen Computer regelmaessig Defragmentiere, habe ich neulich bemerkt das Daten-Übertragungsraten zu meinem NAS langsam sind.
    Mir ist es sehr wichtig das mein Heim-Büro intakt ist. Meine Daten sind mir „Heilig“ und ich möchte keine Fehler riskieren. Ich habe mich entschieden mein NAS zu Defragmentieren.
    Leider funktionieren normale Defragmentierer nicht da ich nur sehr wenig freien Speicherplatz habe 1-8%
    Kennt jemand ein Programm das ich in so einer Umgebung Benutzen kann?
    danke schon mal im vorraus

  • Zu erst einmal folgendes: Auszug von O&O Defrag
    Wie viel freier Speicherplatz ist für die Defragmentierung notwendig?


    Freier Speicherplatz ist ein ganz wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche Defragmentierung. Je weniger davon verfügbar ist, desto länger wird die Defragmentierung dauern. Dies gilt für alle Methoden. Es empfiehlt sich, mindestens 5% freien Speicherplatz auf dem zu defragmentierenden Laufwerk bereitzustellen. Diese Zahl ist jedoch von der individuellen Systemkonfiguration und der Anzahl der Dateien und deren Größe abhängig. Bei NTFS-Laufwerken ist es besonders wichtig, auf den realen freien Speicherplatz zu achten. Diesen können Sie im Laufwerkinformationen-Dialog unter Frei ohne res. MFT ablesen. Nur soviel Speicher ist für Benutzerapplikationen, zu denen O&O Defrag zählt, verfügbar. Windows selbst kann auch in den MFT-Bereich schreiben. Andere Applikationen dürfen das aus Sicherheitsgründen nicht. Dies ist auch der Grund, warum der Windows Explorer mehr freien Speicher anzeigt, als tatsächlich für die Defragmentierung zur Verfügung steht.
    Was Du (Versuchen) kannst mit den Programm O&O Defrag (Shareware 30Tage Testzeit) zu Deframentieren. wahrscheinlich läuft das Programm 12 bis es fertig ist aber es könnte es schaffen, Sollte es nicht gehen, dann empfehle ich Dir eine 2 Festplatte an die Du so 50 Gb überträgst. Ich bin mit den Programm hoch zufrieden einmal aktiviert und es läuft immer im Hintergrund die Festplatten sind immer aufgeräumt.

    Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.

  • oder kurzfristig mal die SWAP-Datei (Auslagerungsdatei) ausschalten. Bringt sicherlich einige GB, kurzfristig.


    Auch mal einen CCleaner drüber laufen lassen, um sich vom ganzen Müll zu befreien. :cool:


    Der beste Rat ist, auch nach meiner Meinung, eine weitere FP zu installieren, auch eine externe ist ok. Kostet ja heute nicht viel. . . .:sehrgut:

  • First of all gilt...


    Defragmentieren bedeutet Plattenstress!


    Wenn die Platte fast voll und die Daten lieb und teuer sind sind, sollte zuerst mal ein komplettes Backup erfolgen.


    defrag.exe bietet Möglichkeiten der Kontrolle, ob überhaupt nötig und es kann auch bei niedrigem Speicher eine Defragmentierung erzwungen werden.


    Win- und R-Taste und Eingabe
    cmd.
    Dann
    defrag c: -a -v
    eingeben und Enter.


    Ist auch möglich die dann erfolgende Bildschirmausgabe in eine Datei zu schreiben.
    Nur ein
    >irgendwas.txt
    anhängen.


    Also
    defrag c: -a -v >defrag-26.11.08.txt eingeben und danach


    notepad defrag-26.11.08.txt
    eingeben, um sich das Ergebnis anzusehen.


    Angezeigt werden die wirklichen Werte, welche nicht über die Explorereigenschaften zu sehen sind.


    Der Schalter defrag c: -f ist für die Erzwingung bei ungenügendem Speicherplatz nötig, sollte aber - wenn überhaupt - schon beim Start des Systems - und zwar über einen "geplanten Task" - eingesetzt werden.


    Die Befehlsoption wäre also...


    defrag LW: -f -a >defragbericht-datum.txt


    wobei für LW: das NAS einzutragen wäre.


    O&O-Defrag ist ein spezielles Tool, welches sehr empfehlenswert ist. Sollte man/frau sich zulegen, erst recht, wenn wichtige Daten davon abhängen.
    Soviel zur Defragmentierung.


    Die letzte Meldung, ob oder ob nicht defragmentiert werden muss, sollte meiner Meinung nach beachtet werden. Siehe Eingangssatz.


    Viel wichtiger ist aber chkdsk.


    Die Integrität der Daten sind das A und O. Daher ist es wichtiger, chkdsk ab und an auszuführen als defrag.


    Dazu gibt es einen nicht uninteressanten Forenbeitrag:


    Klick 1


    Abschließend ist noch anzumerken, dies stellt nur meine eigene Meinung dar, wie auch:
    Ist eine Festplatte fast (rand)voll, sollte eine Neue angeschafft werden und/oder (immer wichtig) ein Backup gezogen werden.
    Randvolle FPs können sich zu Datengräbern entwickeln, auch wenn sie eine erst kurze Einsatzzeit haben.

    hope dies last


    tschöö... ast

  • Also ihr habt da was ganz wichtiges übersehen!!


    Es geht um ein NAS, also eine Netzwerkfestplatte mit eigenem kleinen Betriebssystem. Da hilft es rein gar nichts ein "normales" Defragprogramm auf einem vernetzten Rechner zu benutzen, da ein solches Programm direkten Zugriff auf die FP braucht. (oder kann O&O das??)


    Das Problem daran ist einfach gesprochen, dass die NAS-Platine das Dateisystem vorgibt und verwaltet und nicht der Rechner auf dem das Defragprogramm installiert ist. (Zumindest solange man auch über den LAN-Anschluss mit der Platte verbunden ist)


    Eigentlich sollte das NAS in der WebKonfiguration eine solche Funktion (genau wie zum Formatieren) eingebaut haben. Ansonsten hilft nur die NAS über USB (falls vorhanden) anzuschliessen, oder auszubauen und in einem PC zu defragmentieren. Wobei das mit dem per USB anschliessen auch nicht bei jedem NAS funktioniert.

    Wer nicht weiss wovon er redet sollte besser die Klappe halten.
    Also: Schnauze Welt!