Windows XP mit Bordmitteln reparieren

Windows XP mit Bordmitteln reparierenTeil 1

Wer kennt das nicht! Der PC wird gestartet und nichts geht mehr.
Bis zur Einführung von Windows ME, 2000 und XP bedeutete dies eine Neuinstallation, die in den allermeisten Fällen mit einem erheblichen Zeitaufwand und immensen Datenverlusten einherging.
Mit Windows XP hat ein zerstörtes Betriebssystem in vielen Fällen seinen Schrecken verloren.

Es stehen drei unterstützende Tools zur Verfügung:

1. Systemwiederherstellung
2. Wiederherstellungskonsole
3. Reparaturinstallation

 

 

1. Systemwiederherstellung

Ein einfaches, aber sehr nützliches Tool in Windows XP ist die Systemwiederherstellung. Sie erlaubt das automatische Rücksetzen des Betriebssystems zu einem früheren Zeitpunkt.

Nach 24 Stunden, der Verarbeitung von Windows Updates aus dem Internet, der Installation von unsignierten Treibern, der Installation von Software mittels des Windows Installers, bei einer Systemwiederherstellung und beim Zurückspielen eines Backups setzt Windows XP automatisch Wiederherstellungspunkte. Diese kann man durch manuelle Punkte ergänzen.

Tritt ein Fehler auf, nutzt man also jene Wiederherstellungspunkte, um den Systemzustand zu einem früheren Zeitpunkt wiederherzustellen.
Über Start > Programme > Zubehör > Systemprogramme wird die Systemwiederherstellung erreicht. Nach der Aktivierung der Option Computer zu einem früheren Zeitpunkt wiederherstellen klickt man auf Weiter .

Im nächsten Schritt wird das Datum ausgewählt, welches für die Wiederherstellung vorgesehen ist.
Im Anschluss wieder auf Weiter klicken.

Nun folgt ein Neustart. Dabei wird das gesicherte System wiederhergestellt. Nach dem neuen Booten wird man über den Abschluss der Wiederherstellung informiert.


Abschließend noch einige Tipps zur Systemwiederherstellung:

Zeitpunkt der automatischen Sicherungsintervalle regeln:

Wie schon beschrieben, setzt Windows XP nach 24 Stunden automatische Wiederherstellungspunkte. Diese Zeitspanne kann verändert werden.
Die Registry starten (Start > Ausführen > regedit) und den Pfad:
HKEY_LocalMachineSoftware MicrosoftWindowsNTCurrentVersionSystemRestore suchen. Im Eintrag RPGlobalInterval stehen 86.400 Sekunden, das entspricht den genannten 24 Stunden.
Dieser Wert kann nach einem Doppelklick geändert werden.

Wiederherstellungspunkte löschen:

Rechtsklick auf den Arbeitsplatz > Eigenschaften. Es öffnet sich der Gerätemanager. In der Option Systemwiederherstellung befindet sich der Eintrag Systemwiederherstellung deaktivieren . Nach dessen Markierung bitte auf Übernehmen klicken, und alle bisherigen Wiederherstellungspunkte werden gelöscht. Nach dem Löschen bitte diesen Punkt wieder deaktivieren, damit Windows XP wieder neue Wiederherstellungspunkte anlegen kann.

Speicherplatz beschränken:

Ebenfalls im Gerätemanager > Systemwiederherstellung kann man festlegen, wieviel Speicherplatz der Systemwiederherstellung zugestanden wird. Standardmäßig sind 12 % vorgesehen. Durch bewegen des Schiebereglers lässt sich das verändern. Ist der vorgesehene Platz verbraucht, überschreibt Windows die ältesten Punkte automatisch.

Systemwiederherstellung kann erst nach dem Neustart ausgeführt werden:

Erhält man diese Fehlermeldung liegt das an der Datei Wininit.ini . Sie deutet auf eine unvollständige Installation oder Deinstallation hin.
Sollte das Problem gehäuft auftreten, bitte diese Datei suchen und umbenennen. Sie befindet sich im Windowsordner.

 

Sollten die Systemprobleme hiermit nicht zu lösen sein, geht es weiter zu Teil 2 - Die Wiederherstellungskonsole.

 

 

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