temp-ordner auf ram-disk

  • Hallo liebe Gemeinde.


    Ich würde gerne die Temp-Ordner von Windows auf eine Ram-Disk verschieben.
    Bei den Temporary Internet Files ist das auch relativ einfach.
    Ich meine auch schon zu wissen, dass ich da über die Umgehungsvariablen in der Systemsteuerung gehen muss, konnte aber keine entsprechende Anleitung finden, bzw. ich weiß nicht genau, wie da die Syntax lauten muss.


    Kann mir da jemand helfen?
    Muss ich da nur die Systemvariablen oder auch die Benutzervariablen anpassen?
    Ich hab das mal versucht, konnte aber im Ram-LW darauf keinen neuen Ordner entdecken und hatte zudem den Eindruck, dass mein Rechner dadurch etwas langsamer wird...


    Freddie

    Damit erklären wir zu Recht das Gute zu dem, wonach alles strebt. (Aristoteles)

  • hi freddie,



    bei mir sind die Temp-ordner auf E:\ verlegt, und sieht das dermasse aus im umgebungsvariabelen...
    [Blockierte Grafik: http://www.belgianpartyelite.mynetcologne.de/bilder/Capture1.gif]
    einfach die beide einträge einstellen über neu, und dan auf pfad von dein ram-disk umlegen...


    sag/schreib mal ist die leistung mit ram-disk danach deutlich besser???
    weil ich überlege mir das im moment auch...



    gruss...




    franky...

  • Hallo ihr beiden,


    jetzt sagt mir doch mal bitte, was es bringt, die Temp Ordner auf eine Ram Disk oder ander Platte zu legen. Würde mich echt mal interessieren.


    Gruß
    Jupp

  • Hallo belgischer Prinz! :D


    Ich habe diesen Link von Bit: http://www.arsoft-online.de/products/product.php?id=1 (genial, weil du die Ram-Disk üver die Systemsteuerung sejr komfortabel einstellen kannst)


    Und ich habe darüber hinaus schon oft gehört, dass dadurch die Performance gesteigert werden soll. Das ist allerdings meinerseits nicht weiter experimentell belegt.


    Mein Ram-LW heißt Z:, also ersetze ich nur E: durch Z:?


    Und das für Benutzer und System, nehme ich an?!


    Freddie

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  • hi jupp...



    bei mir liegt den tempordner auf eine andere platte, weil ich ein nicht-handelsübliche konfiguration habe...
    c:\ ---> startdateien + auslagerungsdatei
    d:\ ---> systempartition von windows
    e:\ ---> programme
    usw...


    falls du die temp-ordnern nun in eine ram-disk verschiebst soll das die performance beschleunigen... zusätzlich hast du noch den vorteil das ein ramdisk beim herunterfahren jedes mal automatisch geleert wurd...


    temp-ordner auf eine andere festplatte verlegen beschleunigt windows auch, weil windows xp simultan auf verschiedene platten schreiben kann und deshalb evt. andere prozessen gleicherzeit mit das schreiben vom temp-dateien ausführen kann...



    gruss...



    franky...

  • in der Tat.


    Interessant wäre jetzt noch zu wissen, wie groß die Ram-Disk sein muss, damit da auch die Temps reinpassen.


    Bin noch auf der Suche nach einer guten Größe.


    Freddie

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  • hi freddie,



    da die temps (kompletter inhalt vom RAM-Disk) immer gelöscht werden bei jedes herunterfahren sollte 500MB schon megaübertrieben sein glaube ich...
    oder es musste sein das du dir oft riesige pack-dateien (zb. zip/rar) im temp ordner entpacken lasst... aber wie da steht geht es bis maximal 2 GB...


    ich wurde daher 1 gb empfehlen...
    aber vielleicht probierst du das am bestens mal selber aus...
    checke doch einfach mal wie gross al deine temp-dateien zusammen im moment sind...


    die umlegung in umgebungsvariabelen kannst du so für jeder temp-ordner gestalten...


    oder erscheint demnächst bit noch und erlautert uns das noch ein wenig...



    gruss...



    franky...

  • 500 ist in der Tat viel.
    Ich warte bis mein Rechner länger an war und guck dann mal.


    Ein wenig warte ich auch auf den guten Bit...


    Freddie

    Damit erklären wir zu Recht das Gute zu dem, wonach alles strebt. (Aristoteles)

  • Hallo Leute.


    Laut diversen Berichten sollte die Auslagerungsdatei etwa 2/3 des Haoptspeichers
    belegen. Doch wenn man mal überlegt ist es mit einer Ram-Disk ein Schuß in den
    Ofen. Die Auslagerungsdatei wird ja benutzt um bestimmte Adress-Bereiche des
    Speichers auszulagern um eine gewisse Menge Speicher immer frei zu halten.


    Jetzt habt ihr eine Ram-Disk die selber Speicher abzweigt und dieser Speicher wird
    gefüllt mit Daten die eingendlich aus dem Speicher verschwinden sollten.
    Na ist das nicht eine typische Rückkopplung?


    Ich vermute das es dadurch zwar etwas schneller gehen kann, aber das ihr dadurch
    wieder im Endeffekt weniger Speicher habt.


    Die Auslagerungsdatei auf einer anderen Festplatte (nicht Partition) zu verlegen ist
    das einzigste sinnvolle und dieser einer festen konstanten Größe zu geben.


    Gruß Peter

    Birsctihe Frshocer hbaen haruesgfnuedn, dass es eagl ist, in whlecer Rhieenfgloe die Behsucbatn eenis Wtores sheten, slognae der etsre und ltetze Bhsucbate am rhitirgcn Pltaz sehten.

  • Hi Peter,



    ich möchte aber nicht meine Auslagerungsdatei in einer RAM-Disk verschieben... die Auslagerungsdatei befindet sich bei mir am Anfang von meine Festplatte (C:\), wobei mein Systempartition D:\ ist...


    ich möchte aber meine Temp-ordnern in dieser RAM-Disk verschieben, und nebenbei noch der Vorteil vom automatisches löschen von diese Ordnern geniessen)


    für den "ultimate-windowstuning-freak", wäre es nutzlicher um die auslagerungsdatei zwei mal zu erstellen... eine wie du geschreiben hast auf eine andere partition mit feste minimum und maximumgrosse und ein zweite auslagerungsdatei auf noch eine andere partition mit als minimumgrosse 0 und eine festgelegte grosse...
    bei prozessoren mit ein grosser L und L-cache wurde dieses zB im "Rendering-Bereich" bei videobearbeitung eine ziemlicher performancezuwachs meinen, in kombination mit die Tuningtipps IOPageLockLimit und LargeSystemCache...
    zusätzlich wurde sich für dieser arbeit auch noch ein hardcore-dienste konfiguration empfehlen, wobei jeder nicht benötigter windowsdienst während dieser arbeit deaktiviert (evt. auf manuell gestellt) wurd...
    es ist durchhaus möglich um für solche computerarbeiten ein benutzerprofil anzulegen, wo alle nicht benötigte diensten abgestellt sind und nachher windows mit nicht mehr als 10 diensten (oder selbst noch weniger) betrieben wurd...


    ich habe auf jeden fall solche benutzerprofilen, die ich benutze zum rendern von videodateien oder zum spielen...


    *undnunganzschnellwegduckenvorichhiergesteinigtunderschossenwerde*



    gruss...




    franky...

  • Hallo Peter,


    das ist mir zu hoch.
    Es geht doch gar nicht um die Auslagerungsdatei, sondern um eine Ram-Disk, die dann bspw. die temp. internet files und die Windows-temp Ordner beherbergen soll. Die liegen ja i. d. R. auf C:. Das sind ja dann auch die Ordner, wo bspw. temporöre Installationsdateien reingeschrieben werden.


    Da C:, weil normale HDD aber nicht so flott ist, nutzt man die schnellere Ram-Disk dafür.


    Ich bin ein Nichtswisser, klär mich auf!


    Freddie

    Damit erklären wir zu Recht das Gute zu dem, wonach alles strebt. (Aristoteles)

  • Schön,Euch in der Ram-Disko zu treffen. :-)


    Beim Temp/Tmp-Ordner sollten Benutzervariablen und Systemvariable zentral auf einer Partition liegen-z.B Ram-Disk Z:
    Lege dort einen Temp-Ordner an.


    Die Einträge wären:
    Temp........Z:\
    Tmp..........Z:\


    Unter 1GB Arbeitsspeicher lass es beim Höchstwert 31MB,auch wenn Du andere Geschichten hörst.Das System wird sonst ausgebremst.Ab 1 GB wird's fanatisch gut.Liegen die Temporary Internet Files in der Ram-Disk,wird der Internetbesuch über den pfeilschnellen Arbeitsspeicher geregelt.In der Registry kontrollieren ob der Pfad zu Z: richtig eingetragen wurde.
    Nachteil:
    Bei nur einer Größe von 31 MB müssen bei großen Installationen/Updates die Temp-Variablen wieder zurück auf Standard.
    Sollte jemand auf die Idee kommen,auch kleine Anwendungen in die RD zu kopieren,möglich ist es,geht auch alles bei einem Bluescreen flöten.


    Franky,Deine Auslagerungsdatei ist perfekt angelegt.


    Bis danne Bit

  • [quote='Nichtswisser']Hallo Peter,


    das ist mir zu hoch.
    Es geht doch gar nicht um die Auslagerungsdatei, sondern um eine Ram-Disk, die dann bspw. die temp. internet files und die Windows-temp Ordner beherbergen soll. Die liegen ja i. d. R. auf C:. Das sind ja dann auch die Ordner, wo bspw. temporöre Installationsdateien reingeschrieben werden.


    Da C:, weil normale HDD aber nicht so flott ist, nutzt man die schnellere Ram-Disk dafür.


    Ich bin ein Nichtswisser, klär mich auf!


    Freddie


    EDIT://Komando zurück, da hat sich was nicht schnell genug aktualisiert, so dass ich Frankys Beitrag erst jetzt gelesen habe.

  • :oops: Der Beitrag vor diesem hier ist von mir, ich hab mich verklickt.
    Sorry tausendmal, ich passe besser auf beim nächsten mal.


    Freddie :oops: :oops: :oops:

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  • Das Thema gefällt mir und da will ich dann auch noch mitmischen. :roll:


    Bei 1nem GB Ram kann man ja wohl mal etwas experimentierfreudiger sein, als nur die TEMP/TMP sowie die Temp-I-Files auf eine 30MB Disk zu legen.


    Dies setzt IMO aber voraus Windows schon beim Start nur eine bestimmte Menge an Ram festzulegen.


    Start-->Ausführen-->Eingabe-->msconfig -4-->(ja -4 is oke, dann kommt gleich der richtige Reiter)-->OK-->Erweiterte Optionen-->Haken bei /maxmem und die Grösse eintragen-->ok.



    Oder über die "boot.ini" direkt eintragen.


    Code
    1. [operating systems]
    2. multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(?)\WINDOWS="Win XP/Pro" /fastdetect /maxmem=???


    ???=Zahl in MB


    Das verhindert Inkompalibitäten mit einer grossen Ram-Disk
    Ein Umlegen der Temp-Ordner über Variablen muss dann aber auch im %userprofile% gemacht werden, damit wirklich nur ein Ordnerpfad benutzt wird.


    Obwohl ich den Temp-Ordner auf der Platte lassen würde, dafür aber beim Shutdown per Script oder Batch löschen.


    Temp-I-Files aber drauf auf die Disk, die Pfade und Grösse in der Reg anpassen und die Kekse gleich mit drauf, allerdings nicht grösser als 50 MB.


    Der Rest für Anwendungen, welche mal etwas schneller laufen sollen.


    Hatte das mal bei Win98 laufen.


    Beispiel:


    Eine 250 MB Worddatei öffnet in 1,5 sec.


    Das lässt sich doch sehen.


    Daher wäre mein Vorschlag mal eine Disk mit 740 MB zu erstellen und Win 256 zu lassen.


    Das BS als solches hat ja wenig zu tun, wenn die Anwendungen (IE, oder ein alternativer Browser wie Firefox im Ram laufen und Bild-/Videobearbeitung wäre einen Versuch wert).


    Beim Shutdown den Inhalt der Disk auf Platte schreiben lassen und beim Start wieder laden, sonst bringst ja wenig jedesmal alles wieder einzustellen zu müssen.

    hope dies last


    tschöö... ast

  • Hi ast,


    das klingt verflucht gut, was du da vorschlägst.
    Einige Fragen, die mir noch im Kopf schwirten sind damit auch passé.
    Insb., wie man Inkompatibilität der Ram-Disk verhindert.
    Ich werde das wohl mal ausprobieren (nachdem ich mir ein Image meines Systems gemacht habe, sonst hab ich nicht den Mut... :oops: )


    Teilweise aber etwas aufwendig oder?


    Freddie

    Damit erklären wir zu Recht das Gute zu dem, wonach alles strebt. (Aristoteles)

  • Hallo nochmal,


    ich habe gerade gelesen, dass das Programm RamDiskXP in der Lage ist, den Inhalt der Ram-Disk bei Herunterfahren des Systems auszulagern und ihn beim nächsten Hochfahren wieder reinschreibt.
    Kostet aber.


    Freddie


    Diesen Link schenke ich euch außerdem. :D Er beschreibt nochmal den Vorschalg von ast: http://www.berufsfotografen.co…ps/hard_soft/hs_0002.html

    Damit erklären wir zu Recht das Gute zu dem, wonach alles strebt. (Aristoteles)

  • Zitat von Peter

    Die Auslagerungsdatei auf einer anderen Festplatte (nicht Partition) zu verlegen


    Da hab ich mal wieder eine Frage.
    Das ist ja nun einleuchtend, was Peter da schreibt.
    Nun habe ich zwei HDD, eine "schnelle" und eine langsamerdrehende.
    Auf der schnellen ist mein System.
    Lege ich die Auslagerungsdatei nun an den Anfang der anderen HDD (die ja langsamer dreht als HDD 0), ist dann das immer noch besser als die Standardkonfiguration der Auslagerungsdatei (nämlich auf der Systempartition)?


    Freddie

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  • Zitat von Nichtswisser


    Lege ich die Auslagerungsdatei nun an den Anfang der anderen HDD (die ja langsamer dreht als HDD 0), ist dann das immer noch besser als die Standardkonfiguration der Auslagerungsdatei (nämlich auf der Systempartition)?
    Freddie


    Ja. Ganz einfach zu erklären. Da dauernd auf der Systempartition irgendwelche
    Zugriffe stattfinden (ein Word-Dokument zu öffnen erfordert über 250 Zugriffe),
    während die anderen Laufwerke zwar auch benutzt werden aber doch relativ seltener
    wird somit die Last besser verteilt. Das bedeutet:
    Weniger Verschleiß, weniger Verbrauch, längere Lebensdauer usw...


    Gruß Peter

    Birsctihe Frshocer hbaen haruesgfnuedn, dass es eagl ist, in whlecer Rhieenfgloe die Behsucbatn eenis Wtores sheten, slognae der etsre und ltetze Bhsucbate am rhitirgcn Pltaz sehten.