Wie wird man selbst zum Streamer?

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Wie wird man selbst zum Streamer?

Streaming ist in unserer heutigen Zeit in aller Munde. Einige der größten Namen der Entertainment-Welt stammen genau aus diesem Bereich. Die Entwicklung zeichnet sich seit geraumer Zeit ab und Online-Persönlichkeiten auf YouTube oder Instagram haben in den meisten Fällen auch ein Streaming-Profil. Besonders Twitch ist hier beliebt und gilt als das größte Video-Livestream-Portal.
Die größten Streamer der Welt haben bei Twitch eine unglaubliche Reichweite, so zählt die Fanbase von E-Sportler Ninja knapp 17 Millionen Follower. Deutschlandweit führt diese Liste MontanaBlack an, welcher für etwas über 3,5 Millionen Abonnenten streamt. In diesen Größenordnungen ist auch der Verdienst sehenswert.

Vor allem mit Werbedeals können die Einnahmen in die Millionenhöhe gehen. Ninjas geschätztes Vermögen beträgt sage und schreibe 21 Millionen Dollar.

Neben dem Spaß an der Sache ist dementsprechend auch das Geld ein äußerst überzeugendes Argument für eine Karriere im Streaming. Doch was genau benötigt man für ein solches Vorhaben? Vom Equipment bis zur Software haben wir eine Liste zusammengestellt, die exakt diese Frage beantworten soll.

Idee

Zuerst sollte man sich natürlich damit beschäftigen, was der Inhalt des Streams sein soll – es muss eine Idee her. In der Gaming-Welt gibt es einige bekannte Titel, die aus der Szene nicht wegzudenken sind und einen großen Teil des Contents ausmachen. Allen voran hat Fortnite die meisten Streamingstunden. Dahinter folgen bekannte Multiplayertitel wie Call of Duty, Apex Legends oder League of Legends.

Doch Gaming ist bei weitem nicht das Einzige was gestreamt wird. Grundsätzlich kann das alles sein, von Kochen über Lesen bis zur Malerei. MontanaBlack und Knossi, zwei der erfolgreichsten Streamer Deutschlands, wurden auch durch ihr Online-Zocken bekannt. Hier spielten sie unter anderem Roulette, häufiger aber Automatenspiele. Wer sich daran versuchen möchte sollte allerdings auf der sicheren Seite sein und Anbieter vergleichen und beispielsweise LeoVegas Casino Tests anschauen.

Es gibt also eine riesige Bandbreite an Optionen was den Followern gezeigt werden kann. Hat man erstmal ein Thema, das genug Aufmerksamkeit erregt, kann es in der Welt des Streaming ganz schnell gehen. Wer jedoch keine zündende Idee hat, ist mit Gaming-Content immer gut beraten.

Kamera & Mikrofon

Natürlich muss man für das Streaming gesehen und gehört werden. Dementsprechend braucht man sowohl eine Kamera als auch ein Mikrofon. Dabei sind die Preisspannen enorm und je nach Anwendung sollte man die Kosten vergleichen, um das passende zu finden. Manchen reicht eine einfache Webcam völlig aus, andere nutzen eventuell eine DSLR- oder GoPro-Cam. Auch bei den Mikrofonen gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, hier ist ein Standmikro eine beliebte Wahl. Besonders am Anfang, sollte man nicht übermäßig viel Geld für das Equipment ausgeben, Hauptsache man kommt zurecht.

Encoder

Der Encoder ist ein Gerät, das die Daten von der Kamera oder der Capture Card abspeichert und in das Zielformat umwandelt. Dieses Format variiert je nach Streaming-Plattform. Zur Komprimierung von Livestreams ist H.264 das gängigste Mittel. Encoder gibt es als Soft- oder Hardware für den Nutzer. Die Software-Version ist gratis zu erhalten und wird entsprechend gerne von Neulingen benutzt. Außerdem ist sie einfach zu bedienen und durch Downloads immer auf dem neuesten Stand.

Physische Encoder sind hingegen unabhängig von der Leistung des Computers und benötigen keine Capture Card zum Aufnehmen. Der Preis ist hier etwas höher, sie sind aber umso verlässlicher.

Mit dem Encoder kann man Einstellungen bezüglich der Streaming-Qualität vornehmen. So können Auflösung, Bildfrequenz und Bitrate angepasst werden, während viele andere Einstellwerte automatisch erkannt werden.

Stabiles Internet

Natürlich wird für das ganze Projekt auch eine Internetverbindung benötigt. Und diese sollte für Streamer durchaus stark sein. Die Daten, die der Encoder an die Streaming-Website oder die Plattform übermittelt, benötigen eine solide, durchgehende Verbindung. Der Encoder lädt die Daten in Echtzeit hoch, während sie kodiert werden. Das muss der Internetanschluss abkönnen.

Technisch gesehen benötigt man eine Upload-Geschwindigkeit, die für die Bitrate, welche an die Streaming-Website übertragen wird, kein Hindernis darstellt. Kodiert man also beispielsweise mit 3.000 Kbps, sollte die Upload-Geschwindigkeit über als 3 Mbps liegen.

Plattform

Zu guter Letzt muss die Plattform gewählt werden, auf der gestreamt werden soll. Dabei gibt es einige Optionen, zwischen denen der Streamer von Morgen entscheiden kann, dazu gehören:

  • Twitch
  • YouTube
  • Facebook
  • Mixer
  • LinkedIn

Einige davon sind kostenlos nutzbar, wie zum Beispiel YouTube. Andere haben eine festgelegte Struktur, wie Twitch. Die Sozialen Netzwerke Twitter, Facebook und LinkedIn haben ihre eigenen Live-Video-Streaming-Dienste. Prinzipiell kommt es ganz darauf an, wer die Zielgruppe sein wird.

Twitch ist die Streaming-Plattform, die in erster Linie auf Spiele ausgerichtet ist, sich aber zunehmend für andere Arten Content öffnet. Es ist die meistgeschaute Live-Streaming-Plattform. YouTube Live versucht in genau diese Gaming-Szene einzusteigen, doch mit nur mäßigem Erfolg. Dafür bietet es sich für jeglichen anderen Content an.

Welcher der Anbieter letztendlich gewählt wird, ist von Situation zu Situation unterschiedlich. Da die Dienste grundsätzlich kostenlos sind, können sich Interessierte auch erstmal durchprobieren.

Wer von dieser Liste schon das meiste abhaken konnte, kann direkt loslegen und sich am Streamen versuchen. Alle anderen haben hier zumindest schonmal eine kleine Hilfestellung, die den Einstieg erleichtern kann.

 

Photo by Paul McGrath on Unsplash

(mh) 31.03.2021

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